MAL_Kommunalwahl_2016

Kommunalwahlen in Niedersachsen

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Eigentlich müssten wir mächtig stolz darauf sein, dass wir Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind! Denn diese garantiert uns durch die bestehende Staatsform eine Vielzahl allgemeiner persönlicher und politischer Rechte, mit fairen Wahlen und unabhängigen Gerichten, was auf eine Vielzahl anderer Länder nicht zutrifft. Deshalb sollten wir den Gründungsvätern unserer Republik äußerst dankbar sein. Am 23. Mai 1949 wurde geschichtlich das Grundgesetz ver- kündet und mit dessen Inkrafttreten am Folgetag war die Bundesrepublik gegründet. Nahezu siebzig Jahre leben wir nun schon in einem freiheitlichen Rechtsstaat, der uns eine Menge an Freiraum gewährt und garantiert.

Als seinerzeit der frühere britischen Premierministers Winston Churchill einmal auf das Thema Demokratie angesprochen wurde, äußerte er sich dazu wie folgt: "Die Demokratie ist die schlechteste Staatsform, ausgenommen all diese anderen, die man von Zeit zu Zeit ausprobiert hat."

Der berühmte Ausspruch des früheren britischen Premierministers Winston Churchill bringt das Problem mit den Staatsformen auf den Punkt: Die perfekte Staatsform gibt es nirgendwo auf der Welt, aber trotz aller Mängel, die auch der Demokratie anhaften, gibt es bis heute keine Staatsform, die besser geeignet ist, das Zusammenleben der Menschen zu regeln, als die Demokratie.

Als mündige Bürger eines demokratischen Staates genießen wir eine Vielzahl von Grundrechten, die wir den Menschen anderer Staaten/Länder mit anders gearteten Staatsformen somit voraushaben. So können wir unter anderem bei- spielsweise politisch mitbestimmen, welchen Weg unser Land momentan, künftig oder auch zukünftig beschreiten soll. Mitbestimmen heißt aber auch mit zu verantworten. Und Verantwortung zu übernehmen bedeutet, dafür einzustehen und bereit sein, die sich daraus ergebenden Konsequenzen mit zu tragen. Als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie sollten wir uns daher unserer Grundrechte durchaus bewußt sein, aber auch ebenso verantwortungsvoll damit umgehen!

Im Falle von Wahlen ist daher jeder einzelne von uns aufgefordert, sein bestehendes Stimmrecht auch unbedingt zu nutzen! Um einerseits damit die demokratischen Werte zu stärken und zu erhalten; und andererseits, um damit zu verhindern, dass das politische Betätigungsfeld ungewollt jenen in die Hände fällt, deren Resultate sich nachteilig für die Demokratie auswirken.

Bleibt zum Schluß noch die Aufforderung, ja nichts ungewollt dem Zufall überlassen; was so viel heißt wie: Unbedingt zur Wahl gehen und mit bestimmen! Der bittere Beigeschmack geringer Wahlbeteiligung verliert somit an Bedeutung und an Wirksamkeit - ein Sieg für demokratisches Denken und Handeln!

Quintessenz: Zur Wahl gehen ist Bürgerpflicht! Denn nur wer dies auch tut, kann mit seiner Stimme Einfluß auf das tatsächliche politische Resultat in seinem Umfeld nehmen. Also nutzen wir die Gelegenheit, machen uns auf den Weg und positionieren unser Kreuz an richtiger Stelle. Gutes Gelingen!

Daumen hoch, bis zum nächsten MAL!

 

 

Laatzen, 13. Juli 2016