Ko­lum­ne

Unter diesem Motto meldet sich Mitbürger Matze aus dem schönen Städtchen zwischen Leinemasch und Kronsberg < Laatzen > zu Wort. Bei der Betrachtung der Dinge hat er so seinen ganz eigenen Blickwinkel. Natürlich reizt es ihn gelegentlich, zu speziellen Ereignissen oder aktuellen Entwicklungen seinen Beitrag ins Netz zu stellen, den wir von Zeit zu Zeit auf dieser Seite vorstellen.

red. MAL

 

Bereits veröffentliche Beiträge von MAL zu unterschiedlichen Themen können Sie im Nachhinein über unser Archiv einsehen. Dazu klicken Sie bitte mit der Maus in der nachstehenden Tabelle auf das jeweilige Thema.

Kommunalwahlen in Niedersachsen

veröffentlicht

13. Juli 2016

 

 

 

 

 

 

Rückbau der Wülferoder Straße in Laatzen-Mitte

 

 

 

Fahrspurverengung - Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Schildbürgerstreich?

Diesen Eindruck gewinnt der ‚normale Bürger’, wenn er neuerdings durch die ‚umgestaltete’ Wülferoder Straße in Laatzen-Mitte fährt!

Warum in aller Welt, so stellt sich die Frage, wird eine intakte, voll funktionsfähige, zweispurige Straße ohne jegliche Notwendigkeit zu einem ‚Hindernis-Parkur’ umfunktioniert, von dem auch nicht der geringste Vorteil für irgendeinen Verkehrsteilnehmer erkennbar ist?

Die Zauberformel für diese Aktion lautete: Aus zwei Fahrspuren mache eine, verschwenke das Ganze, setze noch ein Hindernis mitten hinein und lasse die Straße dann wieder in den Originalzustand zurück enden. Eine phänomenale Angelegenheit – und das alles nur für ‚kleines Geld’…!

Erfährt man dann noch, daß dieser ‚Schildbürgerstreich’ laut LEINE-NACHRICHTEN die sowieso völlig überschuldete Stadt Laatzen sage und schreibe rund 30.000,- Euro kosten soll, dann muß der steuerzahlende Bürger um Fassung ringen! Auch wenn es sich bei der Wülferoder Straße um eine ‚Regions’-Straße handelt, und der größere Teil der Kosten, nämlich rund 125.000,- Euro von der Region Hannover getragen wird, sind doch beide Anteile Steuergeld! Muß das Geld der Bürger wirklich auf solche Weise unnötig vergeudet werden?

Schon das Ergebnis des Rückbaus der Marktstraße ist für die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer überhaupt nicht nachvollziehbar. Diese städtebaulich-architektonische Meisterleistung irrrationaler Verkehrs-führung sucht bundesweit ihresgleichen!

Wer oder was kann diesen Wahnsinn stoppen? Oder müssen die Laatzener Bürgerinnen und Bürger befürchten, zukünftig noch mit weiteren solchen tollen ‚Fortschritten’ ‚beglückt’ zu werden?

 

Da erinnere ich mich, daß der Bürgerverein FORUM 2014 seinerzeit schon mal die Frage stellte, ob denn Laatzen die „Stadt der Sinne“ oder „die Stadt des Unsinns“ ist?

 

Wie konnte der Rat unserer Stadt nur seine Zustimmung zu dieser Maßnahme geben? Oder wollen sich unsere Stadtväter mit Bauwerken dieser Art etwa ein besonderes Denkmal setzen oder einen Anwärterplatz auf den „Hammer der Woche“ im ZDF-Fernsehen sichern?

Daumen hoch, und bis zum nächsten MAL! Es grüßt ganz herzlich

 

 

Laatzen, 19. Januar 2017

 

FORUM 2014 e.V. | Lange Weihe 51m | 30880 Laatzen | Telefon: +49 (0) 5 11 - 82 43 79 | E-Mail forum2014-laatzen@web.de | web www.forum201